DLR-Ingenieurin zählt zu den TOP 25 Ingenieurinnen Deutschlands

- Anja Frank, Leiterin der Abteilung Versuchsanlagen beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Lampoldshausen, gehört zu den 25 Ingenieurinnen, die der deutsche ingenieurinnenbund e.V. (dib) in diesem Jahr für ihre Arbeit, sei es als Unternehmerin, Wissenschaftlerin oder Politikerin auszeichnete.
Anja Frank hat allen Grund zur Freude: Die 40-jährige Leiterin der Abteilung Versuchsanlagen beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Lampoldshausen wurde am 14. Dezember 2011 im Rahmen einer Feierstunde zu einer der 25 einflussreichsten Ingenieurinnen Deutschlands ausgezeichnet. Für die Wahl entscheidend waren dabei die aktuelle Position der Ingenieurin und ihre Verantwortung . Der vom deutschen ingenieurinnenbund e.V. (dib) ausgelobte Wettbewerb trägt maßgeblich zur öffentlichen Würdigung bedeutender Leistungen in den Ingenieurwissenschaften bei, fördert die Netzwerkbildung junger Frauen in MINT-Berufen, also in den Arbeitsbereichen rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, und stellt „Erfolgsgeschichten“ in den Mittelpunkt. „Anja Frank hat uns beeindruckt, da sie bereits als junge Ingenieurin eine herausragende Position innehat und dem DLR-Standort Lampoldshausen das europäische Prädikat 'Best in Class' bei der Testdatengenerierung verschafft hat“, begründet Petra Mayerhofer, Initiatorin des Projekts TOP25, die Auszeichnung.
Dass der Ingenieursberuf zahlreiche Facetten aufzeigt, verdeutlicht Anja Frank mit ihrer Arbeit an Raketentriebwerken. Die Luft- und Raumfahrtingenieurin führt seit vielen Jahren an den Großprüfständen der Europäischen Weltraumorganisation ESA Triebwerktests durch, die in Europa einzigartig sind, und trägt so zur Weiterentwicklung der Trägerraketentechnologie bei.
„Anja Frank zeichnet sich als junge Ingenieurin und vorbildliche Führungskraft aus, die konsequent die technischen Herausforderungen annimmt und dabei vor keinen Schwierigkeiten zurückscheut“, würdigt Prof. Dr.-Ing. Stefan Schlechtriem, Direktor des DLR-Instituts für
Raumfahrtantriebe, die Leistungen von Anja Frank. Die Arbeit auf diesem hohen Niveau in einem solch internationalen Kontext verlange Persönlichkeiten, die sich durch Selbstbewusstsein, Kreativität und Beharrlichkeit auszeichneten. Das alles verkörpere Anja Frank und noch viel mehr: "Sie liebt ihre Aufgabe - und das verleiht ihr eine authentische Ausstrahlung, die auch ihre Mitarbeiter motiviert."
Begeistert von der Raumfahrt
Der berufliche Erfolg von Anja Frank begann mit der richtigen Entscheidung: Am Ende ihrer Schulzeit entschied sie sich für das Studium der Luft- und Raumfahrt an der Technischen Universität Stuttgart, wo sie 1997 ihr Diplom erwarb. Wohin sie ihre Bewerbung dann schicken würde, stand für die frischgebackene Ingenieurin gleich fest. „Mit meinem Einstieg als Versuchsingenieurin beim DLR haben wir damals die Entwicklung des Vulcain-2-Triebwerks vom allerersten Versuch an übernommen. Direkter kann man an der Raumfahrttechnik nicht arbeiten. Auch wenn ich heute als Abteilungsleiterin es vermisse selbst Versuche zu fahren, habe ich jetzt doch ganz andere Möglichkeiten, die Zukunft der europäischen Raumfahrt zu gestalten“, erklärt Anja Frank.
TOP 25 – die einflussreichsten Ingenieurinnen Deutschlands
Anlässlich seines 25-jährigen Bestehens zeichnete der deutsche ingenieurinnenbund e.V. (dib) die einflussreichsten Ingenieurinnen aus, um die Erfolge der Frauen in dem immer noch männerdominierten Berufsfeld sichtbar zu machen. Martina Gerbig, Ansprechpartnerin der Regionalgruppe Stuttgart und Mitglied des TOP25-Projektteams, meint: „Vor 25 Jahren wäre die Liste eine deutlich andere gewesen als heute. Damals hatte jede Ingenieurin in Studium und Beruf mit größeren Widerständen und Vorurteilen zu rechnen.“ Der dib ist seit 25 Jahren der Berufsverband für Frauen in technischen Berufen. Das bundesweit aktive Netzwerk besteht aus derzeit 17 Regionalgruppen. Neben gegenseitiger persönlicher Unterstützung in beruflichen und fachlichen Fragen liegt der Schwerpunkt in der nationalen und internationalen Lobby- und Gremienarbeit. Der dib ist unter anderem im Deutschen Frauenrat, in Landesfrauenräten und verschiedenen Ingenieurkammern der Länder sowie im International Network of Women Engineers and Scientists (INWES) vertreten.
Kontakt
Anja Seufert
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Kommunikation Lampoldshausen
Tel.: +49 6298 28-201
Fax: +49 6298 28-112
E-mail: Anja.Seufert at dlr.de
Martina Gerbig
deutscher ingenieurinnenbund e.V. (dib)
Regionalgruppe Stuttgart
Kirchheimer Str. 69/1
73760 Ostfildern
Tel.: 0711 447758
E-mail: rg-stuttgart at dibev.de
Gemeinsame Pressemitteilung DLR/dib vom 14.12.2011
Verantwortlich: Petra Mayerhofer, Projekt TOP25
Pressemitteilung als Word-Dokument
Weitere Informationen zum Projekt TOP25
Entwicklung und Wettbewerb | Jahrestagung | 25.-27.11.2011 | Höchst, Odenwald
2011: Frauen-Fußball-WM in Deutschland, ein von Frauen ausgetragener Wettkampf in der Männerdomäne Fußball. Ist also Wettbewerb ein bestimmendes Element einer erfolgreichen Entwicklung und Emanzipation? Gibt es ohne Wettbewerb keine Entwicklung? Auf der anderen Seite stehen die Folgen eines (globalen) Wettbewerbs ohne Grenzen: der Zwang zur „Wettbewerbsfähigkeit“, Verlust von Arbeitsplätzen, Dumpinglöhne, negative Folgen für die Umwelt und die sozialen Systeme, der Vormarsch von „Rankings“ in alle Lebensbereiche, zum Beispiel auch in die Bildung. Und ist Denken in wettbewerblichen Kategorien nicht etwas, das positiv besetzt den Männern als quasi natürliches Element zugeschrieben wird, während der Begriff Konkurrenz unter Frauen einen negativen Beigeschmack besitzt?
"Mit dem sich abzeichnenden Fachkräftemangel werden auch die Rahmenbedingungen für Ingenieurinnen immer besser. Die Unternehmen müssen flexibler auf die Lebensentwürfe ihrer Mitarbeiterinnen – und auch Mitarbeiter – reagieren, um sie an sich zu binden. Arbeitszeiten, Arbeitsorganisation und Personalentwicklung werden weiterentwickelt werden müssen, um ausreichend Personal für technische Berufe rekrutieren zu können. Hier ist der dib gefragt, sowohl seine 25-jährige Erfahrung als auch die Interessen von Frauen in technische Berufen in diesen gesellschaftlichen Veränderungsprozess einzubringen.“ erklärt Brigitte Zypries, MdB, Bundesministerin der Justiz a.D. in ihrem Grußwort zur diesjährigen Jahrestagung des dib.
Vor diesem Hintergrund wollen wir daher das Thema „Entwicklung und Wettbewerb“ auf unserer diesjährigen Tagung vertiefen. Dabei setzen wir den Fokus auf die vielfältigen Beziehungen zwischen Entwicklung und Wettbewerb und betrachten Aspekte sowohl der persönlichen als auch der fachlichen Ebene. Welchen Einfluss haben Wettbewerb und Konkurrenz in meinem Leben? Wo verläuft die Grenze zwischen Ansporn zu Innovation und Verbesserungen und zerstörerischen Effekten? Sind Frauen und Männer unterschiedlich betroffen von positiven und negativen Folgen des Wettbewerbs?
Geplant sind Fach-Vorträge und Workshops sowie kreative Angebote. Darüber hinaus gibt es ein kulturelles Rahmenprogramm, sowie Veranstaltungen speziell für Schülerinnen und Studentinnen.
Eingeladen sind Frauen aus der Praxis und Studentinnen, die Interesse daran haben, die Wechselwirkungen von Technik und Gesellschaft zu beleuchten und Konzepte für das eigene Handeln zu entwickeln, sowie mit "Technikfrauen" aller Altersstufen und Branchen Netzwerke zu knüpfen.
Seit 25 Jahren vertritt der deutsche ingenieurinnenbund e.V. auf nationaler und internationaler Ebene aktiv die Interessen von Frauen in technischen Berufen. Wir als Ingenieurinnen setzen uns in besonderem Maße mit Entwicklung und Wettbewerb auseinander.
Informationen und Anmeldung: www.dibev.de/Tagung.html
Kontakt: Dipl. Ing. (FH) Ina Manthey, Öffentlichkeitsarbeit, ina.manthey@dibev.de, Tel. 0174/1663426
Die 25 einflussreichsten Ingenieurinnen Deutschlands ausgezeichnet!
Berlin, 27. September. Eine unabhängige, hochkarätig besetzte Jury hat heute die Top 25 der einflussreichen Ingenieurinnen Deutschlands ausgewählt. Anlässlich seines 25-jährigen Bestehens im Jahr 2011 hatte der deutsche ingenieurinnenbund e.V. (dib) im März 2011 dazu aufgerufen, Ingenieurinnen für die Wahl der 25 einflussreichsten Ingenieurinnen Deutschlands vorzuschlagen. Zahlreiche Unternehmen, Hochschulen, Verbände, Netzwerke und Privatpersonen, folgten dem Appell. Über 200 Ingenieurinnen wurden für die Liste der 25 einflussreichsten Ingenieurinnen Deutschlands nominiert. Für die Top 25 wurden Frauen mit einem Studienabschluss oder einer Promotion in den Ingenieurwissenschaften mit deutscher Staatsbürgerschaft bzw. mit einem Arbeitsort in Deutschland berücksichtigt. Entscheidend für die Auswahl war die aktuelle Position, die die Ingenieurin besetzt.
Für die Jury haben wir Personen ausgewählt, die die unterschiedlichen Bereiche einschlägig repräsentieren:
Wolfgang Gollub, Projektleiter von think.ing beim Arbeitgeberverband Gesamtmetall
Sylvia Kegel, Mitglied des Vorstands des deutschen ingenieurinnenbundes
Prof. Barbara Schwarze, Vorsitzende des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit, Professorin für Gender und Diversity Studies an der Hochschule Osnabrück
Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a. D.
Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt
„Mit dieser Aktion will der deutsche ingenieurinnenbund die Vorbilder, die es inzwischen gibt, stärker bekannt machen – gerade bei Mädchen und jungen Frauen,“ so Sylvia Kegel. Die Liste der 25 einflussreichsten Ingenieurinnen zeigt, wie vielfältig die Arbeitsgebiete von Ingenieurinnen sind – als Unternehmerin, Wissenschaftlerin oder Politikerin. Tätig in der Automobilindustrie, Energiewirtschaft oder in Forschungseinrichtungen.
Prof. Süssmuth: „Solche Preise heben diese Frauen heraus und zeigen: es hat sich eine Menge verändert.“ Süssmuth weiter: „Wir haben heute auswählen müssen! Ich war überrascht, wie viele Frauen es geworden sind. Die Entscheidung war nicht immer einfach. Noch vor 10 Jahren war das Bild ein deutlich anderes.“
Petra Mayerhofer, die Initiatorin des Projekts: „Wir sind begeistert, wie viele spannende Frauen heute ausgewählt worden sind. Eines können wir hiermit sicher zeigen: Ohne Frauen fehlt der Technik was!“
Der deutsche ingenieurinnenbund ist seit rund 25 Jahren der unabhängige berufsspezifische Verein für Frauen in der Technik (www.dibev.de).
Die 25 einflussreichsten Ingenieurinnen Deutschlands
Dipl.-Ing. Martina Beyer, Abteilungsleiterin bei der Ford Werke GmbH
Dr.-Ing. Andrea Bör, Chief Information Officer (CIO) der Universität des Saarlandes bis Ende Oktober 2011, ab 1. November 2011 Kanzlerin der Universität Passau
Dipl.-Ing. Mai Dang-Goy, Geschäftsführerin der Dussmann Beteiligungs- und Managementgesellschaft mbH
Dipl.-Ing. Ludgera Decking, Alleinige Geschäftsführerin der Rhein-Sieg Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH (RSAG)
Dipl.-Ing. Rita Forst, Mitglied des Vorstands der Adam Opel AG & Vice President GM Engineering Europe
Dipl.-Ing. Anja Frank, Abteilungsleiterin im Institut für Raumfahrtantriebe des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Dipl.-Ing. Nicole Friedrich, Regionalbereichsleiterin Produktion Regionalbereich Mitte bei der DB Netz AG
Dipl.-Ing. Kirsten Fust, Geschäftsbereichsleiterin Technischer Netzservice bei E.ON Hanse AG
Prof. Dr.-Ing. Moniko Greif, Professorin und Dekanin des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften an der Hochschule RheinMain
Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla, Wissenschaftliche Geschäftsführerin des Helmholtz Zentrums Berlin für Materialien und Energie GmbH
Dr.-Ing. Katharina Klemt-Albert, Geschäftsführerin der DB International GmbH
Dipl.-Ing. Ines Kolmsee, MBA, Chief Executive Officer und Chairman of Executive Board von SKW Stahl-Metallurgie Holding AG
Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. phil. Sabine Kunst, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Dipl.-Ing. Simin Lostar Schräpfer, Leiterin der Endmontage bei der Ford Werke GmbH in Köln
Dipl.-Ing./Dipl.-Wirt.-Ing. Anja Neuber, Alleinige Geschäftsführerin der Siempelkamp Giesserei Service GmbH
Dipl.-Ing. Ursula Pfannenmüller, Leiterin der Elektronikproduktion von Brose am Standort Hallstadt
Dipl.-Ing. Simone Purbs, Leiterin des Branchenmanagements Bahn und der Produktlinie Bahnachslager und Sondergehäuse bei Schaeffler Technologies GmbH
Prof. Dr.-Ing. Stefanie Reese, Leiterin des Lehrstuhls und des Instituts für Angewandte Mechanik der RWTH Aachen
Dipl.-Ing. Gabriele Riedmann de Trinidad, Senior Vice President "Strategic Market Energy" bei der T-Systems International GmbH
Prof. Dr. rer. nat. Doris Schmitt-Landsiedel, Ordinaria des Lehrstuhls für Technische Elektronik der TU München
Dr.-Ing. Kira Stein, Vorstandsmitglied des Deutschen Frauenrats
Dr.-Ing. Stefanie von Andrian-Werburg, Leiterin des Bereichs Verfahrenstechnik/Dampferzeuger bei der EnBW Kraftwerke AG
Dipl.-Ing. Susanne von Arciszewski, Senior Manager / Head of Furnishing and Completion FAL A380 Hamburg bei Airbus Operations GmbH
Prof. Dr. oec. Marion A. Weissenberger-Eibl, Leiterin des Fraunhofer Instituts System- und Innovationsforschung (ISI)
Dr.-Ing. Michele Zimmermann, MBA, Werkleiterin bei BorgWarner Transmission Systems
Ansprechpartnerin
Prof. Dr.-Ing. Susanne Staude, Tel. 0178-8315617, top25@dibev.de
Gruppenfoto, freigegeben für Pressezwecke:
von links: J.-D. Wörner, S. Staude, R. Süssmuth, S. Kegel, B. Schwarze, P. Mayerhofer, W. Gollub
Quelle des Fotos ist der deutsche ingenieurinnenbund.
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Pressemitteilung vom 27.9.2011
Verantwortlich: Petra Mayerhofer, Projekt TOP25
Pressemitteilung als PDF
Pressemitteilung als Word-Dokument
TOP25-Pressemappe mit Profilen der Top 25 und Viten der Jury-Mitglieder
Weitere Informationen
Bekanntgabe der 25 einflussreichsten Ingenieurinnen Deutschlands!
Bei einer Pressekonferenz werden am 27. September 2011 um 11:30 Uhr in Berlin die Namen der 25 einflussreichsten Ingenieurinnen Deutschlands bekannt gegeben. Im Auftrag des deutschen ingenieurinnenbundes e.V. (dib) wählt eine unabhängige Jury aus über 200 nominierten Ingenieurinnen die „Top 25“.
„Trotz der hervorragenden Berufsaussichten beginnen junge Frauen nach wie vor nur selten ein technisches Studium“, weiß Susanne Staude, Professorin an der Hochschule Ruhr-West und Mitglied des Projektteams, zu berichten. Mit der Aktion TOP25 will der deutsche ingenieurinnenbund die Vorbilder, die es inzwischen gibt, stärker bekannt machen – gerade bei Mädchen und jungen Frauen. Aus der Wirtschaft kamen bereits viele positive Rückmeldungen zu der Aktion und zahlreiche Nominierungen.
Alle Kandidatinnen wurden einem der folgenden Bereiche zugeordnet, aus denen jeweils die einflussreichsten in der näheren Auswahl sind:
- Wirtschaft/Industrie – Unternehmerinnen und Mitglieder der Geschäftsleitung
- Wirtschaft/Industrie – Angestellte
- Hochschulen/Forschungsinstitute
- Verwaltung/Politik
- Verbände
Die Liste der 25 einflussreichsten Ingenieurinnen wird daher auch zeigen, wie vielfältig die Arbeitsgebiete von Ingenieurinnen sind.
Während des Pressegesprächs wird die Jury (Wolfgang Gollub, Arbeitgeberverband Gesamtmetall, Sylvia Kegel, deutscher ingenieurinnenbund, Prof. Barbara Schwarze, Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit, Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a. D., Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) für Fragen zur Verfügung stehen.
Der deutsche ingenieurinnenbund ist seit rund 25 Jahren der unabhängige berufsspezifische Verein für Frauen in der Technik.
Ansprechpartnerin
Prof. Dr.-Ing. Susanne Staude, Tel. 0178-8315617, top25 (at) dibev.de
Pressekonferenz
Dienstag, 27.9.2011, 11:30-12:30,
beim Arbeitgeberverband Gesamtmetall, Voßstraße 16, 10117 Berlin-Mitte (Anfahrtsskizze)
Presseeinladung vom 14.9.2011
Verantwortlich: Petra Mayerhofer, Projekt TOP25
Presseeinladung als PDF
Weitere Informationen
Jury entscheidet: Wer sind die 25 einflussreichsten Ingenieurinnen Deutschlands?
Am 27. September trifft eine unabhängige Jury die Entscheidung: Wer sind die 25 einflussreichsten Ingenieurinnen Deutschlands? Im Anschluss an die Jurysitzung in Berlin werden die Namen im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt gegeben.
Die Jury ist mit Personen aus unterschiedlichen Bereichen besetzt:
- Wolfgang Gollub, Projektleiter von think.ing beim Arbeitgeberverband Gesamtmetall
- Sylvia Kegel, Mitglied des Vorstands des deutschen ingenieurinnenbundes
- Prof. Barbara Schwarze, Vorsitzende des Geschäftsführenden Vorstandes des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit, Professorin für Gender und Diversity Studies an der Hochschule Osnabrück
- Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a. D.
- Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt
Anlässlich seines 25-jährigen Bestehens im Jahr 2011 hatte der deutsche ingenieurinnenbund e.V. (dib) aufgefordert, einflussreiche Ingenieurinnen für die Wahl der Top 25 zu nominieren. Aus den über 200 eingegangenen Nominierungen wählt die unabhängige Jury die 25 einflussreichsten Ingenieurinnen Deutschlands aus.
Mit dieser Aktion will der deutsche ingenieurinnenbund den Blick auf die besonders erfolgreichen Frauen der Zunft lenken. Zum einen, um die Vorbilder, die es inzwischen gibt, stärker bekannt zu machen – gerade bei Mädchen und jungen Frauen. „Es gibt erfolgreiche Ingenieurinnen in den unterschiedlichsten Arbeitsfeldern – aber in der Öffentlichkeit sind sie kaum zu sehen“, erklärt Sylvia Kegel. Zum anderen soll auch herausgestellt werden, was in den letzten 25 Jahren erreicht wurde. Petra Mayerhofer, die Initiatorin des Projekts, ist überzeugt: „Vor 25 Jahren wäre die Liste eine deutlich andere gewesen als heute.“
Der deutsche ingenieurinnenbund ist seit rund 25 Jahren der unabhängige berufsspezifische Verein für Frauen in der Technik.
Ansprechpartnerin
Prof. Dr.-Ing. Susanne Staude, Tel. 0178-8315617, top25 (at) dibev.de
Pressekonferenz
Dienstag, 27.9.2011, 11:30-12:30,
beim Arbeitgeberverband Gesamtmetall, Voßstraße 16, 10117 Berlin-Mitte (Anfahrtsskizze)
Pressemitteilung vom 28.8.2011
Verantwortlich: Petra Mayerhofer, Projekt TOP25
Pressemitteilung als PDF
Weitere Informationen
Ohne Frauen fehlt der Technik was!
Wer sind die 25 einflussreichsten Ingenieurinnen Deutschlands?
Seit einem Jahr arbeitet ein Team von sechs Ingenieurinnen an dem Projekt TOP25. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des deutschen ingenieurinnenbundes e.V.(dib) sollen die 25 einflussreichsten Ingenieurinnen Deutschlands gefunden werden. Am 27. September ist es so weit: Eine hochkarätig besetzte, unabhängige Jury entscheidet, wer zu den 25 einflussreichsten Ingenieurinnen Deutschlands gehört.
Das Projektteam besteht aus Dr.-Ing. Karin Diegelmann, Dipl.-Ing. Martina Gerbig, Dipl.-Ing. Petra Mayerhofer, Prof. Dr.-Ing. Susanne Staude, Dipl.-Ing. Daniela Wieland und Dr. Dorothee Zschocke. Seit Oktober 2010 arbeiten die Ingenieurinnen ehrenamtlich am Projekt TOP25. Gemeinsam wurden die Kriterien für die Auswahl festgelegt, dann wurden Unternehmen, Hochschulen und Verbände angeschrieben und aufgefordert, ihre einflussreichsten Ingenieurinnen zu nominieren. Um eine fundierte Auswahl treffen zu können, werden für die nominierten Frauen Kenndaten zusammengestellt, an denen sich der Einfluss ihrer Person messen lassen kann – keine leichte Aufgabe bei über 200 Nominierungen!
„Wir möchten den jungen Frauen zeigen: Ingenieurin ist ein toller Beruf“, erklärt Petra Mayerhofer, die Initiatorin des Projekts. Susanne Staude stimmt ihr zu: „Als Professorin sehe ich jeden Tag, wie wenig junge Frauen sich für technische Studiengänge entscheiden – trotz der hervorragenden Berufsaussichten.“
Das Projekt TOP25 ist nur eines unter den vielen Aktivitäten, die der dib in den letzten 25 Jahren verfolgt hat, um den weiblichen Ingenieursnachwuchs zu fördern. Neben regelmäßigen Netzwerktreffen, Seminarangeboten und Messeständen ist der dib auch aktiver Partner im nationalen Pakt „Komm mach MINT“ (www.komm-mach-mint.de).
Der deutsche ingenieurinnenbund ist seit rund 25 Jahren der unabhängige berufsspezifische Verein für Frauen in der Technik.
Ansprechpartnerin
Prof. Dr.-Ing. Susanne Staude, Tel. 0178-8315617, top25 (at) dibev.de
Pressekonferenz
Dienstag, 27.9.2011, 11:30-12:30,
beim Arbeitgeberverband Gesamtmetall, Voßstraße 16, 10117 Berlin-Mitte (Anfahrtsskizze)
Pressemitteilung vom 13.8.2011
Verantwortlich: Petra Mayerhofer, Projekt TOP25
Pressemitteilung als PDF
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Die 25 einflussreichsten Ingenieurinnen Deutschlands
Jury entscheidet am 27. September
Am 27. September entscheidet eine hochkarätig besetzte, unabhängige Jury, wer zu den 25 einflussreichsten Ingenieurinnen Deutschlands gehört. Zu der anschließenden Pressekonferenz in Berlin laden wir herzlich ein.
Über 200 Ingenieurinnen sind für die Liste der 25 einflussreichsten Ingenieurinnen Deutschlands nominiert. Zahlreiche Unternehmen, Hochschulen, Verbände, aber auch Privatpersonen folgten dem Aufruf des deutschen ingenieurinnenbundes e.V. (dib), bis zum 31. Mai Kandidatinnen vorzuschlagen.
Anlässlich seines 25-jährigen Bestehens im Jahr 2011 sucht der deutsche ingenieurinnenbund die 25 einflussreichsten Ingenieurinnen Deutschlands.
Mit dieser Aktion will der deutsche ingenieurinnenbund den Blick auf die besonders erfolgreichen Frauen der Zunft lenken. Zum einen, um die Vorbilder, die es inzwischen gibt und die Vielfalt der Arbeitsfelder, in denen Ingenieurinnen erfolgreich tätig sind, stärker bekannt zu machen – gerade bei Mädchen und jungen Frauen. Denn immer noch wollen relativ wenig junge Frauen Ingenieurin werden. Zum anderen wollen wir auch herausstellen, was in den letzten 25 Jahren erreicht wurde. Denn wir sind davon überzeugt: Vor 25 Jahren wäre die Liste eine deutlich andere gewesen als heute.
Der deutsche ingenieurinnenbund ist seit rund 25 Jahren der unabhängige berufsspezifische Verein für Frauen in der Technik.
Ansprechpartnerin
Prof. Dr.-Ing. Susanne Staude, Tel. 0178-8315617, top25 (at) dibev.de
Pressekonferenz
Dienstag, 27.9.2011, 11:30-12:30,
beim Arbeitgeberverband Gesamtmetall, Voßstraße 16, 10117 Berlin-Mitte (Anfahrtsskizze)
Pressemitteilung vom 30.7.2011
Verantwortlich: Petra Mayerhofer, Projekt TOP25
Pressemitteilung als PDF
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deutscher ingenieurinnenbund e.V. – 25 jahre impulse
Jubiläumsjahr 2011 – es gibt etwas zu feiern!
Am 12. Juni 1986 in Darmstadt gegründet ist der deutsche ingenieurinnenbund e.V. (dib) heute die national und international anerkannte Vertretung der Ingenieurinnen Deutschlands.
Wir stehen vor allem für
- 25 Jahre Engagement von Frauen für Frauen in der Technik,
- 25 Jahre Lobby und Netzwerk zwischen Ingenieurinnen und der Politik sowie
- 25 Jahre Einsatz gegen Vorurteile und Diskriminierung.
Durch die Mitarbeit in politischen Gremien wie u.a. den Landesfrauenräten und dem Deutschen Frauenrat, als aktives Mitglied des „Nationalen Paktes für mehr Frauen in MINT-Berufen“ sowie auf internationaler Ebene als Mitglied des INWES (International Network of Women Engineers and Scientists) setzt sich der dib für die Attraktivität einer technischen Ausbildung für Frauen und Mädchen ein.
Durch das lebendige Netzwerk werden Frauen im Ingenieurberuf dabei unterstützt, ihre berufliche und persönliche Situation zu verbessern. Ingenieurinnen in unterschiedlichsten Fachgebieten und Funktionen, aus Industrie und Hochschulen wie auch Freiberuflerinnen und Selbständige sind im dib organisiert.
„Unser Land braucht also die Frauen ganz dringend: Sorgen wir dafür, dass das Potential der Frauen auf dem Arbeitsmarkt voll zur Geltung kommt, in der Breite wie an der Spitze.“ erklärt die Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen im Grußwort zum 25-jährigen Jubiläum des deutschen ingenieurinnenbundes e.V.
Das Jubiläumsjahr wird durch verschiedene Aktionen in den Regionalgruppen begleitet. In Berlin ist ein Geocaching-Event zum Jubiläum geplant. In München nimmt der dib am Stadtgründungsfest mit den MINT-Parcours teil. Für November ist die Jahrestagung unter dem Motto „Entwicklung und Wettbewerb“ in Planung. Und mit der Aktion TOP25 werden die 25 einflussreichsten Ingenieurinnen Deutschlands gesucht.
Weitere Termine und Informationen rund um den dib gibt es unter www.dibev.de.
Ihre Kontaktadresse:
Dipl. Ing. (FH) Ina Manthey * Ressort Öffentlichkeitsarbeit * ina.manthey@dibev.de
Managerinnen- und Expertinnen-Netzwerke machen Druck bei Frauenquote
08. März 2011 – Zum 100. Weltfrauentag haben sich Frauen-Business-Netzwerke in Deutschland zusammengeschlossen und fordern von der Politik mehr Druck auf die Unternehmen, um eine gleichberechtigte Präsenz von Frauen und Männern in Vorständen und Aufsichtsräten zu erreichen. Die seit Jahren folgenlosen Lippenbekenntnisse müssen endlich durch eine klare Zielvorgabe ersetzt werden, fordern die Managerinnen und Expertinnen. Ohne eine Frauenquote werde sich maßgeblich nichts bewegen.
Seit 2001 gibt es eine freiwillige Selbstverpflichtung der deutschen Wirtschaft. Zehn Jahre haben aber kaum messbare Veränderungen gebracht. Nur 3,2 Prozent der Top-200-Unternehmen haben 2010 nach der aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) einen weiblichen Vorstand. In den 30 Dax-Unternehmen sind vier von 186 Vorständen weiblich. Um Unternehmensziele zu erreichen und sie mit Nachdruck anzustreben, brauche es klare Zielvereinbarungen samt Konsequenzen bei Zielverfehlung. Bei jedem strategisch relevanten Unternehmensziel sei diese Festlegung völlig unstrittig. Bei der Besetzung von Führungspositionen in der Wirtschaft möchte man im Unverbindlichen bleiben und nenne das wirtschaftliche Freiheit. Die Frauen wollen aber nicht länger warten: deshalb fordern sie mindestens 40 Prozent Männer und 40 Prozent Frauen in den Führungsgremien als Basis für erfolgreiches Wirtschaften. Da dies offensichtlich weder von alleine noch durch Selbstverpflichtungen funktioniere, müsse eine Quote her – und nur deshalb.
Gemeinsam stark sein
Mit dieser Forderung setzen sich die Businessnetzwerke gemeinsam in der Öffentlichkeit für die Sache der Frauen ein. Es geht ihnen dabei um Gleichstellung und um die Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Zu den Netzwerken gehören djb (Deutscher Juristinnenbund), dib (deutscher ingenieurinnenbund) sowie die Initiative für mehr Frauen in Aufsichtsräten Nürnberger Resolution und Erfolgsfaktor Frau e.V. Mit ihrer Forderung wollen die Frauen auch deutlich machen, dass Unternehmenssprecher und Verbandsfunktionäre, die sich ständig in der Öffentlichkeit gegen eine Quote aussprechen, nicht in ihrem Namen und der schweigenden Mehrheit der Frauen sprechen, sagt Sieglinde Schneider, Initiatorin und aktive Netzwerkerin.
Die „Quotilden-Diskussion“ – die Quote befördere nur Frauen und nicht die Besten nach oben – halten die Netzwerkerinnen für haltlos. Nachweislich gibt es genügend gut ausgebildete und erfolgreiche Frauen. An der exzellenten Qualifizierung und Eignung scheitern Frauen nicht. Aber an fehlender Vernetzung, Unterstützung und Durchsetzungsfähigkeit in einer homosozialen Männerdomäne.
„Wer keine Chance bekommt, kann sie auch nicht nutzen“, sagt Sieglinde Schneider. „Also muss man dafür kämpfen.“ Genau das ist das Ziel der koordinierten Aktion.
Umdenken und Vielfalt wagen
Es muss ein Umdenken in den Köpfen stattfinden, neben gezielten Programmen zur Förderung von talentierten Frauen, Netzwerken, Förderung durch männliche Mentoren und weibliche Vorbilder. Nur so können alte Klischees aufgebrochen und Mut zu mehr Vielfalt gemacht werden. Immer denselben Typus Manager einzustellen, ist der falsche Weg, das wissen alle. Und doch werden Strukturen mit einer ausgeprägt männlichen Kultur immer noch – häufig unbewusst – gefördert und Männer wie selbstverständlich bevorzugt. Dieses Gefüge muss hinterfragt und durchbrochen werden. Nach jahrelangen Fehlschlägen sind neue Wege einzuschlagen, die die Vielfalt der Gesellschaft widerspiegeln.
Verbindlichkeit und klare Ziele setzen
Daher fordern die Frauennetzwerke eine gesetzliche Quote. Ganz im Sinne des Vorstoßes von Arbeitsministerin von der Leyen: Statt Freiwilligkeit muss Verbindlichkeit geschaffen werden, weil sich sonst nichts bewegen wird.
Wenn Führungskräfte die Zukunftsfähigkeit ihrer Unternehmen und des Standorts Deutschland im Auge haben, müssen sie mehr Frauen fördern. Dann wird es zum vorrangigen Ziel, Männer aus der Komfortzone herauszuholen und sie in die Pflicht für die Zukunft zu nehmen, sagen die Netzwerkerinnen. Und sie verbinden damit auch die Erwartung, dass sich durch eine grundsätzliche Einstellungsänderung auch positive Auswirkungen auf ein besser balanciertes Leben zwischen Arbeit, Freizeit und Familie ergäben – für beide Geschlechter.
Politik in die Pflicht nehmen
Mit diesem gesamtgesellschaftlichen Auftrag wenden sich die Netzwerkerinnen auch gemeinsam an die Politik: allen voran an die Bundeskanzlerin und die verantwortlichen Ministerinnen und Minister – ausdrücklich nicht nur an das Familienministerium. Zuvorderst wollen sie den Bundeswirtschaftsminister samt seinen Länderkollegen für die Quote gewinnen, aber auch die Bundesbildungs- sowie die bereits engagierte Arbeitsministerin.
Die beteiligten Netzwerke
Deutscher Juristinnen Bund* (djb), deutscher ingenieurinnenbund* (dib), Erfolgsfaktor Frau, sowie die Nürnberger Resolution für mehr Frauen in die Aufsichtsräte und Führungspositionen.
* Mitglieder im Deutschen Frauenrat
Pressekontakt:
Sieglinde Schneider | T 0611/ 40 80 610 | sieglinde.schneider@accente.de
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Ingenieurinnen in TOP-Positionen
Der deutsche ingenieurinnenbund sucht die 25 einflussreichsten Ingenieurinnen Deutschlands
Der deutsche ingenieurinnenbund e.V. (dib) fordert Unternehmen, Hochschulen, Forschungsinstitute und Verbände auf, bis zum 30. April Ingenieurinnen in einflussreichen Positionen zu nominieren. Anlässlich seines 25-jährigen Bestehens im Jahr 2011 sucht der deutsche ingenieurinnenbund die 25 einflussreichsten Ingenieurinnen Deutschlands. Berücksichtigt werden Frauen mit einem Studienabschluss oder einer Promotion in den Ingenieurwissenschaften mit deutscher Staatsbürgerschaft bzw. mit einem Arbeitsort in Deutschland. Eine unabhängige Jury wird im Sommer die eingegangenen Nominierungen bewerten und die 25 einflussreichsten Ingenieurinnen auswählen. Die Liste der Top 25 wird im Herbst 2011 bekannt gegeben.
Mit dieser Aktion will der deutsche ingenieurinnenbund den Blick auf die besonders erfolgreichen Frauen der Zunft lenken. Zum einen, um die Vorbilder, die es inzwischen gibt, und die Vielfalt der Arbeitsfelder, in denen Ingenieurinnen erfolgreich tätig sind, öffentlich sichtbar zu machen. Noch immer erleben Mädchen und junge Frauen in der Familie, der Schule und Medienwelt Geschlechterrollen, zu denen kaum eine Frau in einem technischen Beruf gehört, und schon gar keine Führungskraft. Zum anderen, um den Beruf der Ingenieurin für alle greifbarer und anschaulicher zu machen und Unternehmen, Verbände und Kammern auf das Frauenpotenzial in einem immer noch männlich dominierten Bereich hinzuweisen. Wer den Fachkräftemangel beklagt, sollte hier hinsehen.
Da der deutsche ingenieurinnenbund 2011 sein 25-jähriges Bestehen feiert, soll auch das Erreichte gewürdigt werden, denn eines ist gewiss: Vor 25 Jahren wäre die Liste eine deutlich andere gewesen als heute. Damals hatte jede Ingenieurin in Studium und Beruf mit größeren Widerständen und Vorurteilen zu rechnen. Nicht zuletzt der deutsche ingenieurinnenbund hat dazu beigetragen, dass Ingenieurinnen heute deutlich häufiger in Führungspositionen Verantwortung tragen.
Der deutsche ingenieurinnenbund bringt mit dieser Aktion eine Idee ins Rollen, die über die Grenzen Deutschlands hinweg aufgegriffen werden sollte. Er begrüßt es, wenn die Idee einer Top-Liste einflussreicher Ingenieurinnen auf europäischer und internationaler Ebene Nachahmung findet.
Der deutsche ingenieurinnenbund ist seit rund 25 Jahren der unabhängige berufsspezifische Verein für Frauen in der Technik.
Ansprechpartnerin
Dr.-Ing. Susanne Staude, Tel. 0178-8315617, top25 (at) dibev.de
Pressemitteilung vom 20.02.2011
Verantwortlich: Petra Mayerhofer, Projekt TOP25
Pressemitteilung als PDF
Weitere Informationen
Nominierungsfragebogen
Bundesverdienstkreuz für Dr.-Ing. Kira Stein

Auszeichnung für Vorstandsmitglied des deutschen ingenieurinnenbundes
Der deutsche ingenieurinnenbund gibt mit großer Freude bekannt, dass Bundespräsident Horst Köhler dem langjährigen Vorstandsmitglied des deutschen ingenieurinnenbundes, Dr.-Ing. Kira Stein, am 5. Oktober 2009 das Bundesverdienstkreuz verleihen wird. Im Namen der Mitglieder des deutschen ingenieurinnenbundes gratulieren wir Kira Stein zu dieser hohen Auszeichnung sehr herzlich.
Kira Stein erhält diese Auszeichnung, da sie "durch ihr beispielgebendes Wirken das Bild der Frau im technischen Beruf nachhaltig positiv geprägt" hat. Damit wird das jahrzehntelange ehrenamtliche Engagement der Unternehmerin für Frauen in technischen Berufen gewürdigt.
Die Liste von Beispielaktivitäten zeigt die breite Palette des Engagements der promovierten Maschinenbau-Ingenieurin: Berufsberatung, Auftreten als Role-Model, Forschung und Vorträge zu Frau und Technik sowie zu Berufschancen im technischen Beruf, Öffentlichkeitsarbeit in Rundfunk, Fernsehen und Printmedien, Beteiligung an Podiumsdiskussionen, wissenschaftliche Veröffentlichungen, Gutachten und Stellungnahmen, Messen, Festvorträge und Ausstellungen.
Das "Netzwerken" liegt Kira Stein besonders am Herzen. So engagiert sie sich seit mehr als 30 Jahren an den Kongressen von Frauen in Naturwissenschaft und Technik und ist seit 1987 als Mitglied des deutschen ingenieurinnenbundes aktiv. Sie beteiligte sich als Vertreterin des dib beim Gemeinschaftsstand “Frau + Technik“, der von 1988 bis 1990 von mehreren Frauennetzwerken gemeinsam auf der Hannover Messe angeboten wurde. Das heute von allen Seiten betriebene intensive Werben von Frauen für den Ingenieurberuf war damals Neuland. Aus dem Gemeinschaftsstand entwickelten sich regelmäßige Netzwerktreffen der Ingenieurinnenverbände in den 1990er Jahren, an denen Kira Stein regelmäßig teilnahm. 2004 initiierte sie das neue Aufleben dieses Netzwerkes mit.
Seit dem Jahr 2000 ist Kira Stein im Vorstand des deutschen ingenieurinnenbundes und hat in dieser Zeit das Profil des Vereins nachhaltig geprägt. Seit 2000 vertritt sie unseren Verband im Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit und im Landesfrauenrat Hessen. Sie war die Delegierte des deutschen ingenieurinnenbundes in die AG High-Tech des Deutschen Frauenrats und hat in dieser Funktion die Resolution "Ohne Frauen fehlt der Technik 'was" maßgeblich mitverfasst, die bei der Mitgliederversammlung 2008 vom Deutschen Frauenrat verabschiedet wurde. Bei dieser Mitgliederversammlung wurde Kira Stein zudem in den Vorstand des Deutschen Frauenrats gewählt. Sie vertritt den Deutschen Frauenrat u. a. auch im nationalen Pakt "Komm, mach MINT" für Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.
Kira Stein promovierte 1983 als erste Maschinenbauingenieurin im Fachbereich Maschinenbau an der TU Darmstadt. Sie arbeitete viele Jahre in leitender Position in mittelständischen Familienbetrieben auf dem Gebiet Entwicklung, Marketing, Produkt- und Qualitätsmanagement sowie als Lehrbeauftragte an Hochschulen. Seit 2000 ist Kira Stein selbständig tätig.
Foto: Bundesregierung / Guido Bergmann / Steffen Kugler
Weitergehende Informationen:
- Ordensverleihungen zum Tag der Deutschen Einheit auf der Homepage des Bundespräsidenten Horst Köhler
- Dr.-Ing. Kira Stein
- Deutscher Frauenrat
- Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit
- Landesfrauenrat Hessen
- Komm, Mach MINT – Nationaler Pakt für mehr Frauen in MINT-Berufen
- 20 Jahre Gemeinschaftsstand "Frau + Technik" auf der Hannover Messe
- Verein von Frauen in Naturwissenschaft und Technik NUT e.V.
- Frauen in der Technik FIT e.V.
- Vereinigung von Freunden der Technischen Universität zu Darmstadt e.V.
Pressemitteilung vom 04.10.2009
Verantwortlich: Petra Mayerhofer, Vorstand
dib unterstützt Nürnberger Resolution für mehr Frauen in Führungspositionen

Am 31. Oktober 2008 haben von Frauen und Männer in Fach- und Führungspositionen aus der Metropolregion Nürnberg eine Resolution vorgestellt und unterzeichnet, in der die Bundesregierung Deutschland zur nachhaltigen und wirkungsvollen Förderung der Frauen in Führungspositionen aufgefordert wird. Im Detail wird in der Resolution gefordert:
- im Aktiengesetz festzulegen, dass die Aufsichtsräte deutscher Aktiengesellschaften bis zum Jahr 2013 mindestens zu 40 % jeweils mit Frauen und Männern besetzt sein müssen (nach norwegischem Modell)
- die Definition von Qualifikationsstandards für männliche und weibliche Aufsichtsratsmitglieder und die entsprechende gesetzliche Verankerung
- den Aufbau und die Weiterentwicklung einer zentralen Datenbank, in die sich alle potentiellen Aufsichtsratsmitglieder eintragen können
- ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft u.a. zur Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen.
Die Argumente der Initiatorinnen der Resolution für gesetzliche Regelungen sind:
- In Deutschland sind von den mehr als 1.100 Aufsichtsratsmitgliedern in börsennotierten Unternehmen auf Seiten der Anteilseigner 97 % Männer und nur 3 % Frauen.
- Wie eine Studie von McKinsey gezeigt hat, sind Firmen mit Frauen und Männern an der Spitze sind erfolgreicher.
- Freiwillige Selbstverpflichtungen der Unternehmen hat bisher nicht zum Erfolg geführt.
Norwegen zeigt mit dem gesetzlich festgelegten Prozentsatz für Frauen und Männer in Aufsichtsräten, wie es funktionieren kann.
Bei seiner Sitzung am 21./22. März 2009 in Hannover hat der Vorstand die Nürnberger Resolution für mehr Frauen in Führungspositionen diskutiert und beschlossen, diese zu unterstützen.
Krippenplatzdiskussion in Deutschland - Der deutsche ingenieurinnenbund stellt sich voll hinter Ursula von der Leyens Krippenplan
"Familien- und kinderfreundliche Bedingungen sind nur dann geschaffen, wenn Frauen und Männer die Chance haben, ihre Lebensvorstellungen mit ihren Talenten, den beruflichen Möglichkeiten und den ökonomischen Notwendigkeiten einer Familie in Einklang zu bringen." Mit dieser Feststellung möchte der deutsche ingenieurinnenbund (dib e.v., 350 Mitglieder), ausdrücklich den Vorschlag von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen unterstützen, die Zahl der Krippenplätze bis 2013 zu verdreifachen. Der dib begrüßt zudem die gleichzeitig von Frau von der Leyen angekündigte Qualitätsoffensive, d.h. flexible Öffnungszeiten, bessere Ausbildung der Erzieherinnen und enge Anbindung der Kindertagesstätten an die Elternhäuser.
Ingenieurinnen wissen besonders gut, wie schwer vereinbar der Wunsch nach Kindern und die Freude an beruflicher Entfaltung heute noch sind: In nahezu allen Bereichen zeigt sich, dass der berufliche Zug abgefahren ist, wenn Frauen oder Männer mehr als drei Jahre pausieren. Das gilt in verstärktem Maße für hoch qualifizierte Berufe und noch einmal verstärkt für Frauen, deren Zugang zu technischen Berufen nach wie vor mit besonderer Qualifikation erkämpft werden muss. Wüssten Eltern ihre Kinder während kürzerer oder längerer Phasen des beruflichen Engagements gut betreut, fielen etliche Konflikte weg. Insbesondere die vielen Familien, die auf zwei Einkommen angewiesen sind, werden derzeit mit der Kinderbetreuungsfrage fast gänzlich allein gelassen. Ebenso vernachlässigt werden Eltern, die darauf Wert legen, dass das Familieneinkommen auf zwei stabilen Säulen ruht.
Hervorheben möchten wir auch, dass das konservative Familienmodell der Ein-Verdiener-Ehe nur noch von einer Minderheit in der Bundesrepublik Deutschland gelebt wird:
Nachweislich ist dieses Modell kein Garant und schon gar nicht der einzige Weg für glückliche und erfolgreiche Kinder, wie sich in den nordeuropäischen Ländern zeigt. Studien belegen, dass Kinder in guten Krippen keinen Schaden nehmen. Im Gegenteil: Stabile Familienbande, Fremdbetreuung und berufstätige Mütter passen gut zusammen. Zudem hat die Einverdiener-Ehe häufig negative Folgen, insbesondere für den nicht verdienenden Partner, in den allermeisten Fällen sind das die Frauen: Es ist für sie kaum möglich, sich eine eigenständige und ausreichende Altersversorgung und Zukunftssicherung aufzubauen. Zudem verschieben sich innerfamiliäre Machtverhältnisse, und nur allzu oft entfremden sich die Ehepartner bis hin zur Scheidung.
Der deutsche ingenieurinnenbund fordert deswegen schon seit seiner Gründung 1986 eine echte Wahlfreiheit für Familien mit Kindern durch:
- Bereitstellung von ausreichenden Mitteln für flächendeckende Ganztags-Kinderbetreuung in allen Altersstufen.
- Geschützte Teilzeitarbeit für Eltern.
- Abschaffung des Ehegattensplittings.
- Kopplung der Steuerersparnis an Kinder unabhängig vom Familienstand.
- Eigenständige Alterssicherung für Ehepartner.
Wir fordern daher von den Politikern, den Realitäten endlich Rechnung zu tragen. Nur wenn Eltern ihre eigenen Fähigkeiten entfalten und vervollkommnen können, können sie ausgeglichen und fürsorglich für ihre Kinder da sein und die ökonomische Zukunft der Familie sichern.
Pressemitteilung vom 08.03.2007
Verantwortlich: Anke Leicht, Öffentlichkeitsarbeit
21.01.12: Karrierechancen für Frauen in MINT - Berufen
Die EL-Net Consulting AG als aktives Fördermitglied des dib bietet interessante berufliche...




